Ihre Zähne werden es Ihnen danken!

Jeder von uns hat eine schlechte Angewohnheit, eine Schwäche oder ein Laster, von dem er sagt: Mensch, daran müsste ich arbeiten! Oft fällt es uns selbst gar nicht auf, sondern unsere Mitmenschen legen die Finger in die Wunde. Wenn Sie Raucher sind, kennen Sie das bestimmt. Von allen Seiten möchte Ihnen jemand die Zigarette ausreden, aber die Botschaft kommt womöglich nicht mehr an. Vielleicht geben Sie mir heute zum Weltnichtrauchertag die Chance, um Ihnen zu sagen: Tun Sie sich einen Gefallen und arbeiten Sie an Ihrer Rauchgewohnheit. Ihre Zähne werden es Ihnen danken!

Schlechte Chancen für Implantate

Verstehen Sie mich nicht falsch, Ich möchte Sie nicht belehren – sondern Ihnen helfen! Ich halte nichts davon, auf Menschen zu zeigen und sie zu verurteilen, weil sie gerne Zigaretten oder Pfeife rauchen. Jeder muss selbst wissen, was für ihn gut ist. Ich sehe mich aber als Ihr Zahnarzt in der Pflicht, Sie vor den gesundheitlichen Risiken für Zähne und Zahnfleisch von Nikotin und Tabak zu warnen.

Ich erlebe oft, wie Patienten mit Implantaten endlich wieder zu Ihrem gewünschten Leben zurückfinden. Es gibt aber auch solche Fälle, in denen jahrelanges Rauchen eine Implantation nahezu unmöglich macht. Das tut mir für diese Menschen besonders leid, denn oft werden Ihnen die Konsequenzen Ihres Handelns erst dann bewusst.

Wer raucht, hat ein vielfach erhöhtes Risiko an einer Parodontitis zu erkranken als Nichtraucher. Die chronische Entzündung des Zahnbetts sorgt unter anderem für Knochenabbau im Kiefer. Dem Implantat fehlt es also an Halt und es kann Ihnen nicht als sichere Basis für Zahnersatz dienen. Hinzu kommt noch, dass die künstlichen Zahnwurzeln bei Rauchern wesentlich schlechter einheilen. Das hängt mit der gestörten Durchblutung zusammen, denn durch das Rauchen verengen sich die Gefäße.

Wahrscheinlich wissen Sie auch bereits, dass Sie als Raucher mit einem erhöhten Risiko für Krebs leben. Allein durch eine Zigarette entstehen im Speichel krebserregende Substanzen, die auf lange Sicht für gefährliche Veränderungen der Mundschleimhaut sorgen. Mundhöhlenkrebs ist eine der häufigsten Todesursachen durch Nikotin-Konsum.

Wir erkennen ungesunde Veränderungen

Sehen Sie solche Hinweise nicht als Warnung, sondern als Motivation. Und wenn Sie nur für ein paar Monate ein Rauch-Stopp einlegen, tun Sie Ihrer Zahngesundheit damit schon einen großen Gefallen. Als Ihr Zahnarzt stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Seite. Lassen Sie uns doch einmal nachschauen, wie Ihre Zähne mit dem Rauchen klarkommen.

Wir entwickeln gerne ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Prophylaxe-Programm, um ungesunden Veränderungen an der Mundschleimhaut und dem Zahnfleisch vorzubeugen. Lassen Sie uns an diesem Laster arbeiten. Ich bin mir sicher: Gemeinsam schaffen wir das!

Herzlichst,
Ihr Dr. Gerald Schillig

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