Wundermittel Botox®: Mehr als nur ein Faltenglätter

Dr. Gerald Schillig, Zahnarzt in der der PODBI344 in Hannover, mit einer Mitarbeiterin bei einer Behandlung mit Botolinumtoxin, kurz Botox.

Bei Botox® denken die meisten an schönheitsbewusste Menschen, die den Alterungsprozess etwas verlangsamen möchten. Doch der Wirkstoff kann noch mehr. In der Allgemeinmedizin kommt das Botulinumtoxin mittlerweile auch zur Behandlung von Depressionen und Migräne zum Einsatz. Dr. Gerald Schillig ist Experte für ästhetische Gesichtsbehandlung und erklärt, wie Botox® Ihnen helfen kann.

Faltentherapie bei Derma Podbi344

Botulinumtoxin ist eines der stärksten Gifte. Nach der Injektion wirkt es sich auf die Produktion eines Botenstoffes aus, der für die Übertragung von Nervenimpulsen auf die Muskeln zuständig ist. Heißt: Die Muskeln können sich nicht mehr zusammenziehen. Bei Derma Podbi344 behandeln wir mit Botox® zum Beispiel eine in Falten gelegte Stirn oder eine ausgeprägte Zornesfalte zwischen den Augen.

Dr. Gerald Schillig erklärt:
“Die hohe Verdünnung der Grundsubstanz sorgt dafür, dass die Wirkung des Botulinumtoxin lediglich lokal ist. In dieser Konzentration ist die Substanz ungiftig.”

Studie: Botox® wirkt gegen Depressionen

In der Allgemeinmedizin wird Botox® seit vielen Jahren bei der Behandlung von krankhaften Muskelverspannungen im Nacken- und Kieferbereich und zur Reduzierung von übermäßiger Schweißbildung eingesetzt. Seit 2012 weiß die Medizin aber: Botox® kann auch bei Depressionen helfen.

In einer ersten randomisierten Studie fanden die Mediziner Dr. Marc Axel Wollmer aus Hamburg und Professor Tillmann Krüger von der Medizinischen Hochschule Hannover heraus, dass Botox® eine antidepressive Wirkung hat. Die Ärzte haben 30 teils chronisch depressiven Menschen Botulinumtoxin in die Zornesfalte auf der Stirn gespritzt. Das Ergebnis: 60 Prozent der Patienten ging es nach der Behandlung deutlich besser.

Erfahren Sie mehr: Studie zur Behandlung von Depressionen mit Botulinumtoxin

Facial-Feedback beeinflusst unsere Emotionen

Die Forscher gehen davon aus, dass das sogenannte Facial-Feedback für die Besserung verantwortlich ist. “Diese Theorie besagt, dass unsere Gesichtszüge das emotionale Erleben beeinflussen und es sogar verstärken können”, erklärt Dr. Gerald Schillig. Die von Botox® geglättete Sorgenfalte sendet dann keine negativen Informationen mehr an das Gehirn – und wir fühlen uns besser.

Unabhängig vom Einsatz des Botulinumtoxin – im medizinischen oder ästhetischen Bereich – ist die Wirkung zeitlich begrenzt. Durchschnittlich kann man von einer Wirkungsdauer von drei bis vier Monaten ausgehen. Dann ist eine Nachinjektion erforderlich.

Wir möchten, dass Sie sich wohlfühlen!

Halten wir also fest: Bei einer ästhetischen Gesichtsbehandlung in unserer Praxis geht es also um mehr als das Aussehen. Es geht darum, dass Sie sich wohlfühlen in Ihrer Haut. Ein natürliches Lachen steht Ihnen sowieso besser als eine große Sorgenfalte auf der Stirn!

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