PODBI344 fördert Talente – beste Perspektiven für männliche ZFA

Hin und wieder muss man ungewöhnliche Wege gehen, um trotzdem ans Ziel zu kommen. Ich möchte Ihnen heute Luca Dittrich vorstellen. Der 22-Jährige unterstützt uns seit September vergangenen Jahres in unserer Praxis. Sein Traum ist es, einmal Zahnmedizin zu studieren. Auf einen Platz an der Universität muss er jedoch noch etwas warten. Deswegen hat er sich dazu entschlossen, die Zeit zu nutzen und sich zum Zahnmedizinischen Fachangestellten ausbilden zu lassen.

Ein mutiger, aber sinnvoller Schritt

Damit legt er schon heute eine hervorragende Basis für das spätere Studium. Trotzdem ist dieser Schritt für einen Mann durchaus ungewöhnlich. Es gibt nur wenige männliche Zahnmedizinische Fachangestellte.

Auch für uns als Praxis war es wichtig, in einem von weiblichen Mitarbeitern geprägten Berufsbild ganz bewusst einen Kontrapunkt zu setzen. „Es hat schon eine positive Auswirkung auf den täglichen Umgang untereinander. Männer haben einfach eine ruhigere Art und gehen mit Stress anders um als Frauen. Das überträgt sich natürlich auch auf das Team“, sagen meine Mitarbeiterinnen. Zudem hat sich die Tätigkeit der Assistenzberufe in den letzten Jahren enorm verändert: Digitale Systeme rücken immer mehr in den Fokus und der Zahnarzt benötigt mehr denn je professionell ausgebildetes Personal an seiner Seite. Man kann es aber auch einfacher auf den Punkt bringen, wie es eine unserer jungen Mitarbeiterinnen getan hat: „Es ist voll cool, dass hier jetzt ein männlicher ZFA arbeitet.“

Bereits in der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass wir mit diesem Weg Erfolg haben können. So konnte der Vorgänger von Luca Dittrich seine Ausbildung als Jahrgangsbester abschließen. Leider sind männliche Zahnmedizinische Fachangestellte noch die Ausnahme. Um von einem Trend sprechen zu können, bedarf es mehr Initiative von Berufsverbänden und Praxisinhabern.

Wir stellen vor: Luca Dittrich

Nun sollen Sie die Gelegenheit haben, Luca Dittrich kennenzulernen. Wir haben ihm einige Fragen zu seiner Entscheidung und seinen Plänen für die Zukunft gestellt.

Warum hast du dich für die Ausbildung zum ZFA entschieden?

Ich möchte später gerne Zahnmedizin studieren. Diesen Traum werde ich mir erfüllen, wenn ich die Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten abgeschlossen habe. Leider wird mir die Ausbildung für das Studium nicht angerechnet. Es ist aber eine tolle Grundlage, die mir den Start sicher leichter macht.

In diesem Beruf sieht man wenig Männer. Hat das für dich bei deiner Entscheidung eine Rolle gespielt?

Am Anfang war der Gedanke, als Zahnmedizinischer Fachangestellter zu arbeiten, schon gewöhnungsbedürftig. Einfach, weil dieser Beruf für einen Mann eben sehr ungewöhnlich ist. Ich habe mich dann intensiv über die Tätigkeiten als ZFA informiert und fand es sehr spannend. Nach ein paar Tagen Überlegungszeit konnte ich es mir gut vorstellen und heute bin ich froh, dass ich diesen Weg gehe.

Was glaubst du, warum es nur wenige männliche ZFA gibt?

Ich denke, das hat sich in der Gesellschaft verfestigt. Für viele Männer kommt es nicht in Frage, einen traditionell eher von Frauen geprägten Beruf auszuüben. Das kratzt bei einigen wohl am Selbstwertgefühl. Viele scheuen vielleicht auch den direkten Kontakt mit den Vorgesetzten. Es ist ja doch so, dass man im ständigen Austausch mit den Zahnärzten steht. Man bekommt viel Feedback und muss sich abstimmen. Teamwork liegt auch nicht jedem.

Was können männliche ZFA vielleicht besser und worin liegen die Stärken von weiblichen ZFA?

Das ist schwer zu beurteilen. Vielleicht strahlen Männer etwas mehr Ruhe aus, Frauen haben dafür eher einen siebten Sinn für Organisatorisches. Und was ich schon feststellen konnte: Die weiblichen ZFA sind sehr professionell im Umgang mit den Patienten, stets freundlich und zuvorkommend. Ich denke, jeder kann von jedem etwas lernen.

Warum ist Podbi344 eine gute Praxis für aufstrebende Talente?

Man lernt hier wirklich direkt von Profis, das kann ich nach den gut drei Monaten mit großer Überzeugung sagen. Als Mann fühle ich mich hier pudelwohl, ich bin direkt sehr herzlich aufgenommen worden und gehe jeden Tag gerne zur Arbeit.

Das Praxis-Team freut sich, dass sich Luca für diesen Weg entschieden hat. Wir werden ihn bei seinem Weg unterstützen und ihm helfen, aus seinem Talent eine gute Perspektive zu entwickeln.

Herzlichst, Ihr Dr. Gerald Schillig

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